Sonntag, 23. September 2012

und wir verstecken uns hinter harten worten, 
reden vom anders sein 
reden davon, dass wir uns verändern, uns ab heute akzeptieren und das tun, was wir wollen, vollkommen egal was der rest davon hält.
wir verstricken uns in versprechungen, in plänen und verleumdungen 
doch hinter der zuversicht lauert die angst
ist immer in uns und macht uns bewusst, dass wir nicht nur die anderen belügen, sondern ganz zuerst belügen wir uns selbst

auch ich belüge mich
leise uns zart verbaut mir meine angst meine träume
wirft sie über bord, fort von meinem lebensschiff, dass ich so gerne in die großen gewässer steuern würde 
aber ich habe zu große angst 
angst etwas zu wagen, neue dinge auszuprobieren und mir selbst zu zeigen, dass ich es kann, dass ich vieles kann 
sie lähmt mich und zeigt mir jedesmal den mittelfinger, wenn ich nur eine sekunde an das denke, was mich vielleicht glücklich machen würde
die tage verstreichen und nichts verändert sich und ich darf mich eigentlich nicht beschweren, denn es liegt ja einzig und allein in meiner hand, was ich aus dem tag mache, was ich aus dem mache, was sich mein leben nennt
wir reißen andere mit, kriegen große augen vor sehnsucht wenn wir daran denken, was wir erreichen könnten, wäre da nicht die angst vor dem ungewissen 
unsere stimmen heben sich und wir atmen schneller wenn wir vor unserem inneren auge sehen, wie hoch wir klettern könnten und wo wir irgendwann stehen würden 
doch zu groß ist die angst vorm fall

du bist mein fall, meine angst und ich weiß nicht, ob ich es schaffe einfach die augen zu schließen und zu springen
hey ihr alle :D
das ist ja mega süß, aber das in dem post unter diesem hier, das bin ich natürlich nicht.
haha, als ob ich so einen blog führen würde, wenn ich so aussähe.
also keine sorge.

aber ich arbeite daraufhin

Sonntag, 19. August 2012

so, jetzt glauber ich noch einmal. ich hatte mir mal versprochen, dass ich das nie wieder tun würde, aber wenn ich schon ungesund lebe, dann will ich das wohl auch in vollen zügen auskosten.
ab morgen werde ich jeden tag bloggen. und ich werde aufhören zu kotzen. 
ich werde penibel tagebuch über mein gewicht führen und ich werde jeden tag 1 liter trinken. 
das muss ich einfach schaffen.
ich werde jeden tag 300 - 400 kalorien essen. nie mehr. 
und ich werde mir langsam aber sicher eine disziplin anhungern, dass ich es schaffen kann jedem essen zu wiederstehen, sodass ich nie wieder kotzen muss. 
denn ich will nicht mehr kotzen, nie nie wieder. 

plan für morgen: 
frühstück: 2 große tomaten 
mittag: gurke
abends: weintrauben oder himbeeren

2 stunden mit dem hund raus und 1 liter wasser 

ich melde mich dann, wünscht mir glück wür tag 1 :)


Dienstag, 14. August 2012

ich hab gleich therapie. vielleicht komm ich für die letzte ferien woche nochmal auf station.
ich wünschte, ich könnte das annehmen, könnte eine woche lang versuchen nicht zu kotzen, oder einfach mal normal einen tag überstehen.
aber ich denke ich werde sagen, dass ich klar komme, ich habe die chance 44 zu wiegen, wenn ich in die schule komme und diese chance kann ich mir nicht nehmen lassen.


Montag, 13. August 2012

es läuft guuuut. ich bin jetzt genau bei 47 und ich bin noch eine ganze woche alleine zuhause.
meine therapeutinw ollte mich für die zeit in die klinik schicken, aber ich muss es nutzen, muss bei 44 sein, wenn ich in die schule gehe.
ein freundliches: welcome back zu den monstern in meinem kopf.
auf gehts

Donnerstag, 2. August 2012

ich will sterben, bevor ich 18 bin.
ich will in deinen armen sterben

Mittwoch, 1. August 2012

ich hab gestern 3 mal gekotzt, aber trotzdem 1,1 kilo verloren.
heute hab ich 2 äpfel gegessen und dabei bleibt es.